Escape Dead Island

Escape Dead Island
Anzahl der Spieler nicht Netzwerkfähig mit Trophäen ohne 3D ohne PlayStation Move
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Disc-Informationen
BD-25
Publisher:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Sprachen:
Menüsprache:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
-
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Netzwerkfähig:
Nein
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
21.11.2014 (Release)
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PlayStation 3 Review
Story
 
8
3D Grafik
 
6
Sound
 
6
Singleplayer
 
6
Gesamt
 
6,5
geschrieben am 02.03.2015
Für das recht kleine und bis vor wenigen Jahren auch noch relativ unbekannte polnische Entwicklerstudio Techland war 2011 ein gutes Jahr. Nicht nur, dass man den bis dato erfolgreichsten Titel der Firmengeschichte veröffentlichte, nein man brachte frischen Wind in die Welt der Zombiespiele und ebnete den Weg für ein neues Franchise. Denn knapp anderthalb Jahre später stand schon ein Nachfolger parat. Der war zwar insgesamt nicht so gut und erfolgreich wie der Vorgänger, aber fortan hatte ein Name in der Liste der „Ich-bringe-unzählige-Spieleraugen-zum-leuchten“-Titel einen festen Platz – Dead Island. Darum ist es natürlich auch nicht verwunderlich, dass mit Dead Island 2 der nächste Teil der Serie in der Mache ist (allerdings beim deutschen Entwicklerstudio Yager, Techland hat mit Dying Light ein neues Zombiebaby). Überraschend kam dann die Ankündigung des Titels Escape Dead Island. Bis es erste handfeste Infos gab, sorgte der Titel für viele wilde Spekulationen. Zumal mit Fatshark wieder ein ziemlich unbekannter (schwedischer) Entwickler am Start ist. Nun ist die Katze aus dem Sack, es ist ein Third-Person-Zombie-Adventure im Comic-Look. Ob trotz veränderter Perspektive und geänderter Spielmechanik tödliches Inselfeeling mit einer Schiffsladung voller Spielspaß bei uns strandet?

Story

Escape Dead Island soll dem Spieler die Möglichkeit geben, mehr über die Zombieepidemie und deren Ursprung zu erfahren. Dazu gibt es zu Spielbeginn die Möglichkeit, als Geheimagent eine geheime Forschungseinrichtung zu erkunden. Hier wird der Grundstein für eine recht spannende Mystery-Story gelegt. Nach dem Prolog schlüpft man dann in die Rolle des eigentlichen „Helden“ dieser Geschichte – in die von Cliff Calo. Cliff ist der Sohn des erfolgreichen Medienmoguls Tom Calo. Zusammen mit seiner Freundin Linda (einer total aufstrebenden Reporterin) und seinem Kumpel Devan (ein intelligenter Grafikdesigner – nur der Ordnung halber) hat er sich die (oder eine) Yacht seines Vaters „geborgt“ und schippert Richtung Narapela. Diese Insel bildet mit den weiteren Inseln Palanai, Amaia und der größten Insel Banoi (klingel’s?) das Banoi Archipel. Die Truppe ist einer heißen Story auf der Spur, und erhofft sich dort einige Antworten zu finden. Doch bevor die Drei die erste Frage stellen, na ja eigentlich, bevor Sie überhaupt einen Fuß auf die Insel setzten, sinkt die Yacht. Cliff erwacht allein auf der anderen Seite der Insel. Er macht sich auf seine Freunde zu finden…und macht sehr bald Bekanntschaft mit den Einwohnern der Insel.

Grafik

Dead Island war ja alles andere als farblos, klar auf einer sonnigen Urlaubsinsel rennen ja auch alle mit knalligen Badehosen bzw. Bikinis, in Sommerkleidchen und stylishen Hawaii-Hemden rum. Durch den Comic-Look wirkt Escape Dead Island aber definitiv noch eine ganze Ecke bunter. Die optische Präsentation mag sicher Geschmacksache sein, hat aber einen gravierenden Nachteil – das Spiel wirkt teilweise unpassend witzig. Die Story ist ja insgesamt recht spannend und das Spiel serientypisch enorm blutig. Da stört die bunte comichafte Darstellung etwas die Atmosphäre. Und das liegt nicht daran, dass es grundsätzlich nicht passt, sondern an einigen technischen Schwächen. Besonders auffallend sind die häufigen Clipping-Fehler sowie die detailarmen und verwaschenen Texturen.

Sound

Kommen wir zum nächsten Atmosphäre-Killer – der Sprachausgabe. Einige Sprecher passen nicht so wirklich zu ihren Figuren und fast jeder Sprecher erlaubt sich gelegentlich mal einen Patzer bei der Betonung und der glaubhaften Wiedergabe bestimmter Emotionen. Dazu gesellen sich einige Dialoge und Sprüche, die nicht so recht passen wollen. Dagegen wirken die „Fünf Freunde“ wie alte Hasen. Immerhin kann der Soundtrack überzeugen, denn der ist stimmig und passt gut zum Geschehen. Auch die Soundeffekte gehen absolut in Ordnung.

Singleplayer

Nach dem Intro geht es direkt los. In einer actionreich gestalteten Einführung kann man sich mit den Grundlagen der Steuerung vertraut machen und bekommt direkt einen Vorgeschmack auf die spannende Geschichte. Dann nimmt es jedoch seinen Lauf und steigert sich in einen leider recht eintönigen Standardablauf. Ein Missionsziel reiht sich an das andere und will brav abgearbeitet werden. Wege sind „künstlich“ versperrt, sprich, wer in die dunkle Höhle will, hat gefälligst vorher eine Taschenlampe zu organisieren. Das ist ja im Grunde nicht besonders schlimm, sollte dann aber schon ordentlich inszeniert werden. Dazwischen watscheln natürlich unzählige Zombies durchs Bild und über die Insel, welche Cliff mit diversen Waffen, zum Beispiel der Axt oder einer Pistole, genretypisch recht blutig aus dem Weg räumt. Alternativ lassen sich auch explosive Fässer mitsamt umstehender Untoten-Gang in die Luft jagen oder man kickt die watschelnden Schnellmerker einfach in einen Stromzaun. Das mag zu Beginn noch Spaß machen, nutzt sich aber schneller ab, als ein abgetrennter Zombieschädel auf den Boden knallt. Cliffs Durchschlagskraft steigt durch das Aneignen neuer Waffen, seine Ausdauer im Kampf durch auffindbare Medipacks. Simpel aber absolut ok. Für ein wenig Abwechslung hätten die gelegentlichen Schleich-Passagen sorgen können, diese gestalten sich aber überwiegend anspruchslos und erwarten in der Regel, dass man irgendwelche Zombies von hinten überwältigt. Die einzige wirkliche Herausforderung ist immer wieder die seltsame KI. Die macht die Gegner oft extrem unberechenbar, allerdings die Gegner oft auch ziemlich doof, selbst für Zombies.

Fazit

Hier werden nicht nur Fans enttäuscht. Das Projekt klang schon ziemlich vielversprechend und hätte eine gelungene spielerische Abwechslung für alle Zombie-Fans sein können. Trotz spannender Story und solidem Grundkonzept ist Escape Dead Island, bedingt durch einige gravierende Mängel, leider kein nennenswertes Highlight im Dead Island – Portfolio geworden.
  • interessante Story
  • nette Charakterentwicklung
  • ordentliche Kämpfe…
  • …die aber irgendwann langweilig werden
  • KI verhält sich gelegentlich sehr seltsam
  • teilweise etwas zu albern
  • recht kurz
(mar)
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