God of War

God of War
Anzahl der Spieler nicht Netzwerkfähig mit Trophäen ohne 3D ohne PlayStation Move
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Publisher:
Entwickler:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Sprachen:
Untertitel:
Menüsprache:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
Netzwerkfähig:
Nein
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
20.04.2018 (Release)
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PlayStation 4 Review
Story
 
9
3D Grafik
 
10
Sound
 
10
Singleplayer
 
10
Gesamt
 
9,4
geschrieben am 02.05.2018
Als God of War 2016 auf der E3 vorgeführt wurde, gingen die Meinungen auseinander. Was man dort zu sehen bekam, war ein äußert ungewohnter Anblick. Kein peitschender Kratos, keine griechische Mythologie und keine festen Kamerawinkel. Stattdessen ein vollbärtiger Kratos mit Axt, in einer verschneiten nordischen Landschaft mit frei schwenkbarer Kamera und Sohn an der Seite. Kein Reboot, sondern eine Neuinterpretation der Spielmechaniken und Spielwelt kündigte Santa Monica Studio an. Die erfolgreiche God of War Formel umkrempeln? Dazu gehört wahrlich eine Portion Mut, gerade weil der Vorgänger God of War 3 zu den besten Ablegern seines Genres gehört. Ob sich das Risiko auszahlt und unser alteingesessener Gott der Verwüstung noch genug Mumm in den Knochen hat, klären wir im Test.

Story

Viele Jahre sind nach dem Fall des Olymps ins Land gezogen. Kratos, einst ein wilder Gott, von Rache getrieben, versucht seine von Blut getränkte Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch wie vom Pech verfolgt, gewährt ihm das Leben keine Ruhe. Den letzten Wunsch seiner verstorbenen Frau, ihre Asche zum höchsten Berg zu tragen, soll alles von Kratos und seinem Sohn Atreus abverlangen. Der Sprössling, völlig ahnungslos von der Herkunft und Vergangenheit seines Vaters, steht im Schatten des Wortkargen Gottes und muss ihm beweisen, dass er bereit ist in der harten Welt zu überleben. Zu allem Übel haben die nordischen Götter von der Existenz des im Exil lebenden Rächers Wind bekommen und fühlen sich in ihrer Herrschaft bedroht. Vater und Sohn erwartet ein Abenteuer voller Gefahren, Erfahrungen und zusammenfinden. God of War startet mit einem phänomenalen Intro und setzt einen enorm hohen Erwartungswert an den Rest des Spiels. Doch überraschenderweise wird sowohl die Action als auch der Story-Anteil nach dem abgefahrenen Intro gesenkt. Diese Herangehensweise tut der Charakterentwicklung von Vater und Sohn überaus gut, kann aber auch lange Zeit für Durststrecken sorgen, weil einfach zu wenig Story-Input geliefert wird. Die Wortwechsel zwischen Kratos und Atreus sind authentisch und kommen nicht aufgesetzt rüber, so erfährt man viel über die Beziehung der beiden und kann förmlich die Entwicklung im Laufe der Handlung spüren. Die wunderschönen Landschaften und Architekturen erzählen dabei ihre ganz eigene Geschichte. Die Story wird im Laufe des Spiels „on the go“ erzählt. Zwischensequenzen sind alle In-Game gehalten wodurch der Spielfluss nicht unterbrochen wird. Den Vergleich mit Joel und Elli aus The Last of Us, müssen sich Kratos und Atreus jedoch gefallen lassen. Die Ähnlichkeiten liegen auf der Hand, auch wenn am Ende die emotionale Tiefe eines The Last of Us nicht erreicht wird, bleibt die Geschichte spannend bis zum Schluss.

Grafik

Mittlerweile gibt es so einige Grafikwunder auf der PS4, bei ambitionierten Zockern für offene Münder zu sorgen wird daher immer schwieriger. God of War sorgt da quasi für Dauer-Staunen. Santa Monica Studio hat es verstanden die PS4 Hardware völlig auszunutzen, wir glauben mehr geht da wirklich nicht mehr. God of War ist technisch einer solcher Titel, die meistens am Ende einer Konsolengeneration erscheinen, da Entwickler zu dem Zeitpunkt die Architektur der Konsole vollends verstehen. Charaktere strotzen vor Detailverliebtheit und die Landschaften sind Fotorealistisch. Jedes neu entdeckte Areal bietet eine Vielfalt von neuen Farben, Lichteffekten und Echtzeit Spiegelungen auf fast allen Oberflächen. Texturen sind knackig scharf und zudem vielfältig in ihrer Beschaffenheit. Hier findet man nur schwer matschigen Objekte, jedes einzelne Teil, noch so unbedeutend sieht fantastisch aus. PS4 Pro Besitzer erfreuen sich an einer besseren Auflösung mit stabilen 30 Bildern pro Sekunde. Außerdem besteht die Möglichkeit den Performance Modus zu wählen, um noch mehr Frames herauszukitzeln, im Gegenzug muss man natürlich auf die höhere Auflösung verzichten. Die Standard PS4 bietet 1080p mit ebenfalls soliden 30 Bildern pro Sekunde, es kann zu minimalen Aussetzern kommen, welche aber kaum auffallen. Eines steht fest: Egal auf welcher Hardware ihr God of War spielt, es ist eine technische Meisterleistung.

Sound

Für den Soundtrack zu God of War wurde Bear McCreary engagiert. Als Komponist arbeitete er an unzähligen Erfolgsserien und Filmen, unter anderem an The Walking Dead. Der Soundtrack zu God of War ist passend, genau wie man es erwarten würde: Epische Melodien und ansteigende Spannungskurven, wie ein richtiger Sommer Blockbuster, um es mal in Filmsprache auszudrücken. Zu empfehlen sind beim Zocken Kopfhörer, wofür es im Audiomenü auch einen Modus gibt, oder natürlich eine Anlage. Die Spezialeffekte sind kräftig und erzeugen einen überzeugend starken Soundeffekt beim Aufprall und generell im Kampfgeschehen. Die deutsche Synchronisation ist gelungen, die Stimmen für Kratos und Atreus sind unserer Meinung nach gut getroffen. Davon kann sich aber zum Glück jeder selbst überzeugen, denn auf Wunsch darf man auch zur englischen Sprache wechseln, Untertitel sind in beiden Audioeinstellungen natürlich anwählbar.

Singleplayer

God of War hat sich in Sachen Gameplay in vielerlei Hinsicht verändert, zum Positiven aber auch zum Negativen. Als ersten fällt die frei steuerbare Kamera auf, aus der 3rd-Person Sicht kann die Kamera mit dem rechten Stick frei bewegt werden. So fallen die fixen Kamerawinkel der Vorgänger natürlich weg, dadurch geht bei Kämpfen etwas die Übersicht verloren, was hinter uns passiert können wir nur durch eingeblendete Pfeile am unteren Bildschirmrand erkennen. So spielen sich die Kämpfe nicht wie die Vorgänger, schnell und reflexartig, sondern ähneln in ihrer Dynamik eher einem Dark Souls. Kratos nennt jetzt die Leviathanaxt sein eigen. Ein Schlüsselelement im Spiel und im Kampf, ist die Fähigkeit das gute Stück zu werfen. Werfen wir beispielsweise die Axt auf einen Gegner, kämpft Kratos mit Schild und Fäusten weiter, per Knopfdruck fliegt die Waffe dann wieder zurück in die Hand. Mit Runen kann man zudem verschiedene Spezialattacken auslösen. Ohne zu viel vorwegzunehmen, zu Kratos Arsenal gesellt sich später auch eine weitere Waffe. Die bekannten Finishing Moves der Reihe wurden nicht aus dem Programm genommen, im Gegenteil, diese sehen brachial aus und erfordern keine lästigen Quick-Time-Events mehr. Sohnemann Atreus hilft mit nützlichen Bogenfähigkeiten, die man als Spieler selbst aktivieren kann. Die Fähigkeiten des kleinen Kriegers sind fester Bestandteil des taktischen Kampfes. Mit Bogenschüssen betäuben wir z. B. Gegner oder treffen ihre Schwachstellen, um verehrenden Schaden anzurichten. In den ersten Spielstunden marschieren wird ohne große Abschweife immer geradeaus, doch plötzlich öffnet das Spiel sich und präsentiert eine kleine ''Mini-Open-World''. Von dieser Oberwelt geht es dann meistens mit dem Boot über die Meere, verschiedenen Inseln und Gebiete ansteuern. Abenteurer und Entdecker dürfen wie gewohnt optionale Aufgaben erledigen, die Welt von God of War hält zahlreiche Geheimnisse bereit. In den versteckten Dungeons warten Rätsel, die geschicktes Umgehen mit der Axt erfordern. Sogar versteckte Bossgegner warten darauf bezwungen zu werden. Zudem wurden dem Spiel kleine Rollenspielelemente spendiert: Kratos und Atreus können neu ausgerüstet werden, neue Fähigkeiten erlernen und weitere RPG-Typische Verbesserungen freischalten. Abseits des Abenteuers empfiehlt es sich daher bei den Schmieden Handel zu betreiben. Die ungleichen Zwergenbrüder Brok und Sindri begegnen euch mehrmals im Spiel und haben sogar eigene Questlines. Die Stärke von God of War zeigt sich in der Vielfältigkeit des Gameplays und wie gekonnt alle Genre-Elemente ineinander fließen. Das umfangreiche Abenteuer hält auch nach vielen Spielstunden noch neue Mechaniken und Features für euch parat.

Fazit

God of War ist im Prinzip ein Sony Greatest Hits Album. Die Spielelemente sind ein Mix aus Sonys AAA Wunderschmiede. Ein bisschen von allem und zum Glück nichts halbes, alle Spielmechaniken ergänzen sich hervorragend. Hauptfigur Kratos ist weiterhin ein Bad-Ass wie er im Buche steht aber greifbarer und „menschlicher“ wie noch nie. Was Santa Minica Studio technisch auf die PS4 gezaubert hat, wird lange in Erinnerung bleiben. Die malerisch, gefährlichen Landschaften und Kreaturen lassen das Videospielherz höher schlagen. Natürlich ist der Titel kein reines Actionspektakel mehr aber es ist genug von allem da, um ein weites Spektrum an Spielern anzusprechen. Das beste God of War der Reihe und ein unumgänglicher Pflichtkauf für alle PS4 Besitzer.
  • optisch umwerfend
  • perfektes Sounddesign
  • gute deutsche Synchronisation
  • abwechslungsreiches Gameplay
  • umfangreiche Spielwelt
  • reiche Story
  • Vater/Sohn Dynamik
  • teilweise unübersichtliche Kampfpassagen
  • einige Story „Durststrecken“
(Sascha Djodaki)
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