Hatchet - Victor Crowley (2-Disc Slasher-Pack) (Limited Steelbook Edition) (Blu-ray + DVD) Blu-ray

Original Filmtitel: Victor Crowley (2017)

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Disc-Informationen
Uncut, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält Bonus-Disc, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett),
Amazon exklusiv!
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
83 Minuten
Veröffentlichung:
01.03.2018
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Hatchet - Victor Crowley (2-Disc Slasher-Pack) (Limited Steelbook Edition) (Blu-ray + DVD) Blu-ray Review
Story
 
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Ausstattung
 
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* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 21.03.2018
Zu sagen, dass Adam Green mit seinem Film Hatchet im Jahr 2006 das Slasherkino revolutioniert hätte, wäre schlichtweg übertrieben. Wohl aber darf behauptet werden, dass er mit seinem axtschwingenden Sumpfkiller Victor Crowley eine neue Ikone erschuf, die in nunmehr drei Fortsetzungen im wahrsten Sinne des Wortes wie die Axt im Walde wütet, und dabei die Fanherzen höher schlagen lässt. Zumindest in seiner ungekürzten Form, denn bis auf den ersten Film der Reihe, waren sämtliche Nachfolger von der FSK nicht in ungekürzter Form freigegeben worden, sodass man für ein unzensiertes Schlachtfest die deutschsprachigen Nachbarn behelligen musste. Nun legt Adam Green mit Victor Crowley den vierten Teil seiner Reihe nach, den er klammheimlich gedreht und auf dem letztjährigen Fantasy Filmfest überraschend aus der Tasche gezaubert hatte. In Kürze erscheint der Film dann auch auf Blu-ray Disc im Verleih von Tiberius Film, und was die Disc und der Film zu bieten haben, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Zehn Jahre nach dem Andrew Yong (P. Shen) das Massaker auf Honey Island überlebt hat, wird er dazu überredet in den Sumpf zurückzukehren, um dort eine Werbeaktion für seinen Tatsachenroman zu machen. Doch das Flugzeug mit der Interviewcrew stürzt mitten im Sumpf ab und die Fluggäste sitzen fest. Gleichzeitig treibt sich auch eine Gruppe Amateurfilmer im verfluchten Sumpf herum, die einen Film über den Geist des mordenden Victor Crowley (K. Hodder) drehen möchten. Nur dumm, dass ein abgespieltes Youtube-Video mit einer Beschwörungsformel den Geist tatsächlich heraufbeschwört, und dieser macht sich sofort auf die Jagd nach den unerwünschten Gästen… Victor Crowley, der hünenhafte Hackepeter aus dem Sumpf, ist wieder da, und lässt eine ganze Flugzeugladung von nervigen Selbstdarstellern über die Klinge – oder besser „über das Beil“ – springen. Und das mit der vollkommenen Zustimmung der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) – es geschehen also auch heute noch Wunder! Anders als in den vorherigen Teilen, die inhaltlich unmittelbar aufeinander folgten und die Ereignisse weniger Tage skizzieren, geht „Victor Crowley“ einen anderen Weg, und macht einen Zeitsprung von zehn Jahren. Neben Kane Hodder in der Rolle des Victor Crowley dürfen wir uns auch erneut über Parry Shen freuen, der den einzigen Überlebenden der letzten Konfrontation mit Hackebeil-Victor spielt. Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang, dass Shen in allen drei vorherigen Filmen dabei war, aber – zumindest in den ersten Beiden Filmen, in denen er Typen namens Shaun (Teil 1) und Justin (Teil 2) spielte – jeweils von Victor Crowley niedergemäht wurde. Aber aller guten Dinge sind drei, und so kehrt er nun in seiner Rolle aus dem dritten Teil zurück, um sich erneut dem fiesen Hinterwäldler gegenüber zu stellen. Wichtig bei der Hatchet-Reihe ist vor allem der Gorefaktor, und da der Film von der FSK gleich ungekürzt freigegeben wurde, stellt sich die berechtigte Frage, ob der Film in dieser Hinsicht überhaupt etwas taugt. Und diese Frage lässt sich glücklicherweise schnell mit einem „Ja“ beantworten! Gleich in der Anfangsszene geht es ordentlich zur Sache, allerdings müssen Gorefans sich dann einige Zeit gedulden, bis der gute Victor wieder sein Beilchen schwingt. In der Zwischenzeit bekommen wir zumindest ein paar nackte Brüste und einen Penis zu sehen. Auch ansonsten ist sich Drehbuchautor und Regisseur Adam Green für keine Peinlichkeit zu schade. Allgemein lässt sich sagen, dass der „Unter der Gürtellinie“-Humor hier deutlich präsenter ist als in den vorangegangenen Filmen, die tatsächlich von Teil zu Teil immer ernster und düsterer wurden. Hier wird wieder aus dem Vollen geschöpft und eifrig herumgekaspert. Das ist zwar nicht jedermanns Sache (und hat für manchen Genrefan in solchen Filmen auch nichts verloren), aber zumindest bleibt Green damit seiner Linie in gewisser Weise treu. Spannung, Grusel oder Atmosphäre bleiben dabei allerdings komplett auf der Strecke. Victor Crowley ist ein reiner Fun-Splatter-Partyfilm, der wirklich niemandem Angst macht. Ja, der hier vorliegende vierte Teil ist recht albern und die Opfer, denn von Protagonisten kann bei den hier auftretenden Überlebenden (darunter auch Tyler Mane, der Michael Myers-Darsteller aus Rob Zombies Halloween-Remake) keine Rede sein, sind teilweise derart nervig, dass man Victor die Daumen drückt, dass er auch ja alle erwischen mag. Und Fans der Reihe werden es wohl kaum als Spoiler betrachten, wenn ich sage: JA, der Junge macht das schon! Leider lässt er sich aber zu viel Zeit damit, erledigt die Eindringlinge zwar cool aber zu schnell, und aufgrund der zwar gut gemachten aber zu knappen Tötungssequenzen, bietet der Film für reine Gorehounds schlichtweg zu wenig Schauwerte und zu viele Längen. Das fast schon obligatorisch abrupte Ende, das fast so aussieht, als hätte jemand einfach den Schalter auf „Aus“ gedreht, ist ebenfalls ein kleines Ärgernis. Zwar bekommen wir noch eine Mid-Credit-Sequenz zu sehen (die uns ebenfalls einen alten Bekannten präsentiert). Diese reißt zwar auch nicht sonderlich viel heraus, kündigt aber zumindest an, dass Adam Green noch immer nicht vorhat, dem guten Victor seine Ruhe zu lassen. Fans der Reihe dürften trotzdem recht zufrieden sein, auch wenn der vierte Teil der Reihe nicht den frischen Wind mit sich bringt, den sich manch einer vielleicht gewünscht hätte.

Bildqualität

Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2.35:1 vor und fällt im Großen und Ganzen relativ gut aus, lässt dabei aber noch deutlich Luft nach oben. Die Schärfe bewegt sich überwiegend auf einem guten Niveau, ohne dabei besonders aufzufallen. Viele Einstellungen, insbesondere in der Halbtotalen, wirken dabei sogar fast schon ein wenig weich, wobei es sich hierbei sowohl um einen gewollten Effekt, als auch um eine nicht ganz ideale Fokussierung des Ausgangsmaterials handeln könnte. Nahaufnahmen geizen hingegen nicht mit Details, allerdings fallen dadurch die teilweise etwas preiswerten Spezialeffekte auf. Diese sind aber erfreulicherweise größtenteils handgemacht. Die Farben sind je nach Szene stark verfremdet, bleiben aber in den Hautpartien überwiegend natürlich – es sei denn, die Figuren bewegen sich in einem knallrot beleuchteten Flugzeug. Auch das Kontrastverhältnis und der Schwarzwert können sich sehen lassen, allerdings bekommen wir in keiner Hinsicht echte Topleistungen zu sehen. Zumindest fallen auch keine nennenswerten Fehler ins Auge. Alles in allem eine den Umständen entsprechend gute Leistung.

Tonqualität

Der Ton liegt im Format dts-HD Master 5.1 in deutscher und englischer Sprache vor und es werden optional zuschaltbare deutsche Untertitel angeboten. Die hinteren Kanäle werden in einem annehmbaren Maß ins Geschehen mit einbezogen, allerdings hätte man hier deutlich mehr Möglichkeiten gehabt, das Publikum zu überraschen oder zu erschrecken. Die Dialoge stehen jederzeit glasklar und deutlich im Vordergrund, und der Subwoofer hätte auch etwas mehr Kraft vertragen. Am positivsten fallen hier die Tötungssequenzen auf, die stellenweise richtig schön „Matschig“ klingen. Die deutsche Synchronfassung entstand unter der Dialogregie von Reinhold Kospach in dessen eigener Synchronfirma in Berlin und geht im Großen und Ganzen in Ordnung. Allerdings wirken manche Sprecher etwas desinteressiert und andere etwas überambitioniert. Dadurch bekommt der Film zwar eine etwas billige Note, allerdings passt das Ganze auch irgendwie zum Inhalt.

Ausstattung

  • 2 Audiokommentare (englisch ohne Untertitel)
  • Fly on the Set (95:45 Minuten)
  • Raising the dead... again (25:37 Minuten)
  • Trailer deutsch/englisch
  • Trailershow
Neben der Standard-Version im Keep Case wird der Film auch optional in zwei limitierten Steelbook-Versionen angeboten, welche in meinem Unboxing-Video auf Youtube genauer angesehen werden können. Die Blu-ray Disc ist in beiden Versionen gleich und identisch mit der Blu-ray Veröffentlichung im Keep Case. Dort erwarten den interessierten (und englischsprachigen) Zuschauer zwei Audiokommentare: Zum einen bekommen wir Drehbuchautor und Regisseur Adam Green, Kameramann Jan-Michael Losada, Cutter Matt Latham und Make-Up FX Artist Robert Pendergraft zu hören, die launig und lässig aus dem Nähkästchen plaudern und dabei so manche Hintergrundinformation preisgeben. Für den zweiten Audiokommentar holt Regisseur Green sich die Darsteller Parry Sheen, Laura Ortiz und Dave Sheridan für eine Plauderrunde ins Boot. Leider gibt es für beide Kommentare keine Untertitel, sodass sich die zahlreichen Informationen und Anekdoten nur einem englischsprachigen Publikum erschließen, was letztendlich für einen deutlichen Punktabzug sorgt. Die Audiokommentare werden übrigens nicht in den Extras aufgeführt, sondern sind ausschließlich über die Tonauswahl erreichbar. Die limitierte 2-Disc Slasher Pack Steelbook Limited Edition ist äußerlich identisch mit dem Limitierten Steelbook, allerdings liegt dieser Version noch eine Bonus-DVD bei, und auf dem Schutzblatt befindet sich eine fortlaufende Limitierungsnummer. Auf der beigelegten DVD finden sich ein „Behind The Scenes Feature in Spielfilmlänge, bei dem wir den Filmemachern über die Schultern blicken dürfen und dadurch einen tiefen Einblick in die Produktion erhalten. Weiterhin bekommen wir noch ein ausführliches Interview mit Regisseur und Drehbuchautor Adam Green, in welchem dieser ebenfalls Einblicke in seine Gedankenwelt erlaubt und ausführlich über die Dreharbeiten berichtet. Die Bonusfeatures auf der DVD sind beide optional deutsch untertitelt. Auf der Blu-ray Disc mit dem Hauptfilm erwarten uns im Bonussektor dann leider nur noch eine Handvoll Trailer, darunter auch der zum Film in deutscher und englischer Sprache. Für Sammler und Interessierte ist daher die 2-Disc-Edition ganz klar die bessere Wahl.

Fazit

Bild und Ton der vierten Sumpftour von Adam Green spielen nicht in der Topliga, können im Großen und Ganzen aber als gutwertig klassifiziert werden. Die Schärfe hätte etwas knackiger und die Surroundkanäle etwas präsenter sein können. Trotzdem gibt es allgemein nicht viel auszusetzen. Der Bonussektor des 2-Disc „Slasher Pack“-Steelbooks beinhaltet neben den beiden Audiokommentaren noch eine DVD mit zwei ausführlichen Features, welche einen tiefen Einblick in die Produktion erlauben. Darüber hinaus ist diese Version auf 2.000 Stück limitiert und durchnummeriert. Der vierte Teil der Reihe bietet die bekannte Mischung aus albernem Humor und brutalen Splatterszenen – und das völlig ungekürzt! Zugegeben, ein paar frische Ideen wären ganz nett gewesen, aber für Fans der Reihe ist Victor Crowley durchaus zu gebrauchen. Eine Vorkenntnis der ersten drei Titel ist übrigens nicht zwingend erforderlich. Wer der Reihe bisher allerdings nicht viel abgewinnen konnte, wird seine Meinung aufgrund dieser Fortsetzung sicherlich nicht ändern. Alle anderen dürfen bedenkenlos zugreifen. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
6 von 10
Die Kaufempfehlung der Hatchet - Victor Crowley (2-Disc Slasher-Pack) (Limited Steelbook Edition) (Blu-ray + DVD) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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