The Binding of Isaac - Afterbirth+

The Binding of Isaac - Afterbirth+
Anzahl der Spieler nicht Netzwerkfähig mit Trophäen ohne 3D ohne PlayStation Move
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Publisher:
Entwickler:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Sprachen:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
-
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Netzwerkfähig:
Nein
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
15.02.2018
PlayStation 4 Review
Story
 
7,0
3D Grafik
 
7,0
Sound
 
8,0
Preis/Leistung
 
10,0
Singleplayer
 
8,0
Gesamt
 
8,0
geschrieben am 02.03.2018
Roguelike – so nennt sich ein Untergenre der Rollenspiele mit drei Charakteristika: Zufällig generierte Level, Tod ohne Wiederbelebung sowie Rundenformat. Das Kult-Indie-Game The Binding of Isaac, von Edmund McMillen, das mittlerweile mehr als drei Millionen Mal auf verschiedenen Plattformen verkauft wurde, ist einer der bekanntesten Vertreter diese Genre. Zusammen mit dem Entwickler und Publisher Nicalis, hat McMillen sein Spiel nochmals für Konsolen komplett überarbeitet. Von Headup Games kommt das Spiel nun als Gesamtedition sogar als Box, dadurch wird es zum perfekten Geschenk und kann auch mal weiterverliehen werden. In der Gesamtedition The Binding of Isaac: Afterbirth+ sind das Hauptspiel und alle Erweiterungen enthalten. Wir sind mit Isaac zusammen in den Keller unter seinem Haus gestiegen.

Story

Doch worum geht’s denn eigentlich in diesem abgefahren Zelda-Clone? Als kleiner, nahezu hilfloser Isaac wird man von der eigenen leicht besessenen Mutter misshandelt und soll zudem geopfert werden. Wie kommt die Gute denn auf das schmale Brett? Nun übermäßiger TV-Konsum soll bekanntlich das Hirn erweichen. Also ist Mom auf einmal auf dem Trip, dass Gott ihr ein Zeichen gesandt habe, den eigenen Spross das Lebenslicht auszupusten. Der Background der Storyline bezieht sich dabei auf eine Geschichte, aus der Bibel (Altes Testament) bei dem Abraham seinen Sohn Isaak opfern soll, um seine eigene Gläubigkeit unter Beweis zu stellen. Anders als im Alten Testament, macht sich aber Klein-Isaak vom Acker und landet auf der Flucht in einem unheimlichen, dunklen Kellergewölbe. Im Keller ist er dann unglücklicherweise leider auch nicht allein, ein paar hundert Monster sind mit von der Partie und wollen dem Kleinen ans Leder.

Grafik

Auf der technischen Seite hinterlässt der Titel einen soliden Eindruck. Die Lichteffekte sind schön gestaltet, die Gegner liebevoll animiert und das Gameplay wirkt recht modern. Der Style passt gut zu den alten 16Bit Games, zu denen Zeiten als es noch Sprites gab. Zudem lässt sich der Pixelstil obendrein abschalten. Dann erinnert The Binding of Isaac: Afterbirth+ mehr an das ursprüngliche Original mit verbesserten Animationen.

Sound

Die Soundkulisse ist ebenfalls gut gelungen. Besonders die fiesen Geräusche der Monster, wie Schmatzen, Schaben und Grunzen erzeugen eine starke Atmosphäre und sollten nach Möglichkeit unbedingt per Kopfhörer genossen werden.

Preis/Leistung

The Binding of Isaac: Afterbirth+ bietet das Komplett-Sorglos Paket. Diese Sammlung bietet alles was das Herz begehrt. Es bringt alle bisher erschienen Erweiterungen mit. In den Kellergewölben unter Isaacs Haus tummeln sich bis zu 180 verschiedenen Gegnertypen – darunter gibt es so eklige Monster, wie spuckende Würmer, beißende Fliegen oder schwabbelige Schleimberge. Über 600 Power-Ups, erleichtern dem kleinen die Isaac das Überleben. Darunter Power-Ups, die die eigene Geschwindigkeit oder das Schussverhalten verändern. Wer hier nicht fündig wird, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Singleplayer

Zu Beginn warten drei Kellerebenen darauf entdeckt zu werden, die dabei jeweils aus zwei Level bestehen. Jede Ebene ist mit kleinen Details und umherirrenden Monstern vollgestopft. Um sich vor den Monstern zu schützen bleiben dem kleinen Knirps nur seine Tränen. Man zieht also los und kämpft sich von Raum zu Raum. Dabei ist Isaac anfangs noch recht schwächlich unterwegs. Hinter einer goldenen Tür findet er allerdings ein goldenes Indianer-Kopfband. Nachdem man es aufgesetzt hat, schießen Isaacs Tränen mit viel mehr Power durch die Widersacher hindurch. Kurze Zeit später, trifft unser Held bereits auf den ersten End Boss. Eine riesige, ekelhafte Spinne namens „The Widow“. Sie versucht mit ihren kleineren Spinnenschergen Little-Isaac das Lebenslicht auszupusten. Doch unser kleiner Isaac ist wehrhaft. Nachdem der Boss gelegt wurde, erhält man ein neues Item, ein Kreuz aus Holz. Diesmal wird’s noch etwas ekliger, denn das Crucifix sorgt dafür, dass wir aus den Augen bluten, aber dafür ist Klein-Isaac jetzt noch stärker unterwegs. Beim ersten Anspielen von The Binding of Isaac: Afterbirth+ wird man vielleicht angewidert auf die vielen kleinen Ekeleffekte reagieren, die kleinen Exkrement-Häufchen, die abartigen Ungeheuer mit ihren undefinierbaren Grunz- und Kreisch Geräuschen, aber trotzdem hat der Titel seinen eigenen morbiden Charme.

Fazit

The Binding of Isaac: Afterbirth+ macht fast alles richtig und erzeugt einen echten Suchtfaktor. Der Nachfolger baut auf der ohnehin soliden Grundlage des Originals auf und verbessert es in vielen Aspekten. Es gibt mehr Gegenstände, neue Gegner, zusätzliche Synergien und einen riesigen Gesamtcontent. Das Spielprinzip von Isaac lebt nicht davon, dass man das Spiel irgendwann einmal abschließt und dann weglegt, sondern dass man immer wieder zwischendurch einen neuen Anlauf versucht. Ein gesamter Durchlauf dauert ca. eine Stunde. Durch den frischen Content kann die Neuauflage auch für Spieler interessant sein, die das Original bereits wie ihre Westentasche kennen. Alle anderen, die das Original-Spiel noch nicht kennen, sollten sowieso dringend einen Blick auf das großartige Gesamt-Package wagen - ansonsten entgeht euch eine Perle der Roguelike-Games. In diesem Sinne gehen wir mit Isaac zwar weinend, aber mit einem feisten Grinsen auf den Lippen, auf eine neue Runde Monster kloppen in den Keller.
  • komplettes Isaac-Rundum-Sorglos Paket
  • großartiger Wiederspielwert
  • 180 verschiedene Gegnertypen
  • Forderndes Game Play – dabei aber nie unfair
  • Morbider Humor im 16Bit-RetroLook
  • viele kleine Ekeleffekte, die nicht jedem gefallen werden
  • Grafik ist Geschmackssache
(Michael Schröder)
(weitere Reviews anzeigen)

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